Videoclips stellen eindrucksvoll gutes Chiptuning
vor
Dank der verschiedenen Videoplattformen im Internet, allen voran MyVideo
und natürlich YouTube, kann man sich im Internet lehrreiche Filme und Videoclips zu so ziemlich jedem Thema
anschauen. Dies können bisweilen Mitschnitte oder gar ganze Aufzeichnungen entsprechender Reportagen oder aber auch
in Eigenregie erstellte Videos sein. Informativ und anschaulich kann man sich über nahezu alle Themen informieren.
So auch über das Chiptuning. Und nun soll es auch an dieser
Stelle für jene, die nicht nur auf visuelle Audio und Video Medien vertrauen, sondern sich schwarz auf weiß zum
Thema informieren wollen, Wissenswertes über Chiptuning geben.
Beim Chiptuning wird auf eine leistungssteigernde Veränderung der elektrischen Motorsteuerung
abgezielt. Diese wird durch Manipulation der entsprechenden Software, die für die Regulierung des
Verbrennungsvorgangs und -intervalls unter verschiedenen Bedingungen verantwortlich ist, überspielt. Dies kann auf
zweierlei Arten geschehen: Entweder der serienmäßig eingebaute Chip, auf dem die entsprechende Software vorliegt,
wird durch einen anderen ersetzt oder es wird eine anders konfigurierte Software aufgespielt. In beiden Fällen wird
also die serienmäßig vorinstallierte Software überspielt bzw. verändert – entweder durch Austausch der Hardware
(Speicherchip) oder durch eine Installation einer anderen, optimierten Software. Dadurch werden
Leistungssteigerungen von bis zu 30 % möglich (vereinzelt sogar mehr). Allerdings ist dazu zu sagen, dass
Chiptuning solche Spitzenresultate vorrangig bei Dieselmotoren mit Turbolader erreicht. Grundsätzlich ist ein
Chiptuning logischerweise nur dort möglich, wo eine elektronisch gesteuerte Einspritzung des Kraftstoffs vorliegt –
aber das ist mittlerweile sowieso bei den meisten Fahrzeugen der Fall.
Nachteilig ist beim Chip Tuning in klassischer, oben beschriebener Form,
dass man es keineswegs selbst vornehmen kann (kaum jemand wird entsprechend gerüstet sein, dies privat zu tun).
Außerdem wird die serienmäßige Steuerung auf eine Art und Weise manipuliert, sodass diese ohne Weiteres nicht
wiederhergestellt werden kann – und wenn dann nur vom Tuner. Überdies können Updates der Software dafür sorgen,
dass das Tuning einfach überschrieben wird.
Dementsprechend hat sich nun eine vorteilhaftere Variante des Chiptunings
etabliert. Und zwar wird dabei eine Zusatzelektronik angebracht, die man häufig mit großer Leichtigkeit selbst
anbringen kann. Oftmals muss man nicht viel mehr tun, als das entsprechende Modul einzustecken. Auf diesem läuft
eine selbstständige Software, die mit der herkömmlichen Software interagiert und diese zu besserer Leistung
optimiert, ohne sie jedoch nachhaltig zu verändern. Das Tuning lässt sich mit einem Handgriff installieren und auch
wieder entfernen und kann mittels Justierung sogar zu verschiedenen Zwecken – sei es zur Leistungssteigerung oder
Kraftstoffersparnis – eingerichtet werden. In dieser Form kann man auch seinem Mercedes Tuning angedeihen lassen, das möglichst unverbindlich daherkommt.
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